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Systemische Aufstellung

Familien- bzw. Wirklichkeitsaufstellung

Familienaufstellung hat seinen Ursprung in den achtziger Jahren in einem kleinen Kreis von Therapeuten. Die damals revolutionäre Primärtherapie, die Transaktionsanalyse, die aufstrebende Familienskulptur und das Neurolinguistische Programmieren (NLP) waren die Wegbereiter für das „Familienstellen“ oder „Familienaufstellungen“. Beim Familienstellen stehen fremde Personen - so genannte „Stellvertreter“, die aus dem Kreis der Gruppenteilnehmer ausgewählt werden - in den Rollen von Familienmitgliedern (oder für die Mitglieder oder Gliederungen anderer Systeme, wie Unternehmen, Organisationen, Behörden, Kulturen, Wirklichkeiten usw.). Die Stellvertreter erhalten keine näheren Informationen über die Person, für die sie stehen. Sie überlassen sich den Gefühlen und Bewegungen, die sich im Augenblick des „Stellens“ zeigen und die zumeist sehr klare Hinweise auf das wirkliche Geschehen in der Familie geben. Der Klient selbst ist bei seiner Aufstellung Beteiligter und Zuschauer zugleich. Er schaut sich quasi selbst zu - er wird Zeuge seiner selbst und Beobachter der eigenen Gefühle.

Es ist eine äußere, bildhafte Verdeutlichung innerer, sozialer Beziehungen, die bei dem Klienten bewusst werden und auf seelischer und körperlicher Ebene eine heilende Wirkung haben.

Das Kraftfeld einer Aufstellung können wir am besten mit dem Begriff des englischen Biologen Rupert Sheldrake vom „morphischen Feld“ verstehen: Die gesamte Natur vom Photon über die Lebewesen und Familien bis hin zu Planeten und Galaxien ist durch formgebender Felder organisiert, in deren die zugehörige Energie in spezifischer Weise gebunden und gestaltet wird. Durch diese organisierenden Energiefelder entstehen die körperlichen und geistigen Formen und Eigenschaften aller Erscheinungen - und dabei sind zwei Feststellungen besonders wichtig: Zum einem enthält das Feld ein Gedächtnis von seiner Geschichte, und zum anderen tritt es mit anderen Feldern in Resonanz und lernt und entwickelt sich fortwährend. Bezogen auf ein Familiensystem und dessen Aufstellung heißt das: In einer Aufstellung ist das gesamte Wissen über die Entwicklung dieser Familie und ihrer Vorfahren - im Guten wie im Schlimmen - enthalten.
Und wir können mit dem Guten wie mit dem Schlimmen durch „morphische Resonanz“ in Verbindung treten: unsere geistige Ausrichtung gegenüber diesem System bzw. dieser Aufstellung macht die Inhalte des Systems sichtbar, fühlbar und damit wahrnehmbar. Wahrnehmbar für alle an einer Aufstellung Beteiligten, die bereit sind, sich neuen Einsichten zu öffnen.

Einsichten und Erkenntnisse von unterstützenden Kräften, die uns helfen können, für uns und für unsere Nächsten gute Lösungen zu finden.