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Wenn die Seele dick macht

Wir schleppen nicht nur überschüssige Pfunde, sondern in erster Linie belastende Emotionen mit uns herum, die am Ende eines gemeinsam haben: Sie machen dick, träge und krank.

(djd). Es ist zum Verzweifeln: Man hält streng Diät, geht beim Sport ans Limit und hungert sich ein paar Pfunde ab, die kurze Zeit später schon wieder auf den Hüften sitzen. Wie eine aktuelle Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergab, schaffen es nur vier von zehn Befragten, nach einer Diät das Gewicht zu halten.

Effektiver Weg zum Wohlbefinden
Geht es nach Hans-Peter Hepe, müssen diejenigen, die dauerhaft abnehmen wollen, vor allem ihren Körper im Zusammenspiel mit Seele und Geist begreifen. Den Blick nur auf das Offensichtliche zu richten und sich dann raten zu lassen "iss weniger und beweg dich mehr" sei falsch, erklärt er in seinem neuen Buch "Schlank aus eigener Kraft" (224 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-63094-1) Bestellung

Schuld am Übergewicht sei eben nicht der mangelnde Wille, weniger zu essen oder sich mehr zu bewegen, sondern ein emotionaler Dauerstress, sagt Hans-Peter Hepe: "Es sind vor allem die psychosozialen Belastungen, die vielen über den Kopf wachsen und den Körper außer Kontrolle geraten lassen." Mit seinem Buch will Hepe einen effektiven Weg zum Wohlbefinden aufzeigen. Das Buch richtet sich nicht an Menschen, denen ein paar Kilos zu viel lästig sind, sondern es wendet sich an Verbraucher, die echte Probleme mit ihrem Körpergewicht und deshalb auch oft mit ihrer Gesundheit haben. Hepe schreibt mit viel Sachverstand und Empathie - beides ist Resultat seiner langjährigen therapeutischen Arbeit und Erfahrung mit übergewichtigen Menschen. 

Übergewicht als psychosomatische Erkrankung
"Wer zu viel wiegt, hat über Jahre hinweg seine Emotionen unterdrückt und sich lieber tausende Male für 'Frustessen' entschieden", so Hans-Peter Hepe. Denn Essen entfalte sofort ein emotionales Wohlbefinden und baue Unzufriedenheit kurzfristig ab. Unkontrolliertes Essen, das emotional beruhigen und nicht in erster Linie echten Hunger stillen soll, sei also häufig eine Abwehr von negativen Empfindungen. Essen als Trostmittel, als Möglichkeit, sich selbst zu verwöhnen, werde so irgendwann selbst zur Belastung: Es löse zusätzlichen Stress aus, der insgesamt Stoffwechselprozesse träge und schließlich den Körper dick und dicker werden lasse. "Ohne die psychischen Ursachen für Übergewicht zu erkennen und zu bearbeiten, besteht keine wirkliche Aussicht auf nachhaltige körperliche Heilung", so Hepe.
(djd, Pressetext, November 2015)