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Lebensthemen / Bio-psycho-soziales Modell / Morbus Crohn - Eine bio-psycho-soziale Entzündung

Morbus Crohn | Colitis ulcerosa

Eine bio-psycho-soziale Entzündung lösen!

„Ein nicht endendes Feuer im Innersten", beschreibt ein Patient seine Qualen: Durchfall, Bauchschmerzen, Entkräftung. Die Symptome kommen ohne Vorwarnung - und hören nicht wieder auf. Der Darm entzündet, die Darmwand zerstört. Hunderttausende von Menschen in Industrieländern wie Deutschland leiden an den entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. In Entwicklungsländern gibt es diese andauernden Entzündungen des Darms nicht!

Die Faktoren müssen demnach im „zivilisierten" Alltag der westlichen Welt liegen. Die bio-psycho-sozialen Lebensbedingungen, wie auch die Ernährung, lassen unseren Darm so verheerend entzünden.

Neue Denkansätze im Heilungsprozess
Warum fühlt sich unser Immunsystem von harmlosen Nahrungsmitteln derart provoziert, dass es vehement mit Entzündungsprozessen reagiert? Liegen die Krankheitsfaktoren heute mehr auf der Seite psycho-sozialer Lebensbedingungen als auf der biologischen Seite von Nahrungsmitteln? Können wir es uns noch leisten, in einer biochemischen Medizin psycho-soziale Lebensumstände außen vor zu lassen? Kann möglicherweise unser Immunsystem nicht zwischen einem „bakteriellen Erreger“ und einem „emotionalen Erregt-Sein“ unterscheiden?

Um grundlegend zu verstehen, warum die Organe des Menschen immer öfter derart verheerend entzünden, brauchen wir einen neuen gesamtheitlichen Denkansatz – einen bio-psycho-sozialen Ansatz für den Heilungsprozess.

Psycho-soziale Belastungen die Geburtsstunde chronischer Entzündungen
Hauptindikator einer guten Gesundheit ist ein ausgeglichenes Selbstwertgefühl. Demütigung oder Kränkung führt zu reduzierten Selbstwertgefühlen, verbunden mit Depressivität, Scham und Angst vor neuen Verletzungen, die indes in der Folge nicht selten verdrängt werden. Kompensatorische Wut-, Neid-, Hass- und Rachegefühle stauen sich auf. Fast alle psychischen Belastungen gehen mit krankhaften Veränderungen des Körpers einher – die Geburtsstunde von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa!

Entzündliche Darmbelastungen sind demnach stressassoziierte Erkrankungen, ausgelöst durch Entzündungsprozesse des Immunsystems – ohne Provokation durch Lebensmittel oder Keimen!

Die Provokation heute sind vielmehr psycho-soziale Lebensbedingungen, wie finanzielle Existenzängste, Stress in der Familie, in der Schule, im Beruf, belastende Ereignisse, wie Gewalterfahrungen, Tod oder Misshandlungen, geringe Sozialkompetenz des Milieus und viele sonstige psychische Belastungen. Sie gehen einher mit zelldestruktiven T-Helferzellen und einer anti-inflammatorischen Gegenregulation, die sich gegen körpereigene Zellen und Gewebe richten.

Therapiemöglichkeiten
Bio-psycho-soziale Therapieansätze belegen heute eindrucksvoll, wie bedeutsam ein „vernetztes“ Verständnis von Lebensereignissen und den damit eng verbundenen Gefühle und Gedanken für die Ausheilung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist.

Die systemische Kurzzeit-Therapie und Beratung ist besonders flexibel und kommt meist mit einzelnen oder wenigen Sitzungen aus. Oft reichen bei sogenannten „schweren“ oder „chronischen Krankheiten“ kleine Impulse aus, um emotionale Muster zu verstören, die die Störung aufrechterhalten haben. Die systemisch-soziale Beratung kann als Einzel-, Paar- oder Familientherapie durchgeführt werden.

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